
KoBRA-Tagung zum Thema "Präventionskonzepte"
Gesundheit rechnet sich, und das nicht nur dann, wenn es im Zuge der demografischen Entwicklung für Unternehmen und Mitarbeiter um eine intensivere Förderung der Beschäftigungsfähigkeit geht. Muskel-Skelett-Erkrankungen führen die Liste der Arbeitsunfähigkeitsgründe an. Hier Belastungen zu minimieren und Gesundheit zu erhalten ist eine Aufgabe, die den Einzelnen und das Unternehmen gleichermaßen betrifft. Auf Unternehmensebene bedarf es aber Umsetzungsideen, die wenig aufwendig sind. Unternehmensprozesse sollen weder kostenintensiver noch komplizierter werden.
Wer zu Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung beitragen will, benötigt Präventionskonzepte, die im Unternehmen akzeptiert werden. Ein Kriterium dafür scheint die Integrierbarkeit in bestehende betriebliche Prozesse zu sein. Welche Form eine solche Integration haben kann und welche weiteren Kriterien für die Akzeptanz und die Nachhaltigkeit im Unternehmen relevant sind, wo mit Grenzen zu rechnen ist und aus welchen Gründen Unternehmen überhaupt das Thema Gesundheit angehen, soll im Rahmen der Tagung beispielhaft beleuchtet werden.
Unternehmensvertreter werden hierfür Einblick geben in einschlägige Projekte, ihre Motivation und erste Ergebnisse. Referenten aus Politik und Wissenschaft werden ergänzendes Hintergrundwissen liefern. Sich hiervon anregen zu lassen und mitzudiskutieren, ob im Plenum oder in den Pausen, dazu laden wir Sie sehr herzlich ein.
Die Tagung ist ein Baustein der Netzwerkarbeit von KoBRA (Kooperationsprogramm zu normativem Management von Belastungen und Risiken bei körperlicher Arbeit) - ein Projekt, das innerhalb des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen seit 01. Juli 2007 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wird.
TU Darmstadt Institut für Arbeitswissenschaft Petersenstraße 30 D-64287 Darmstadt
Fon: 06151 16-2987 Fax: 06151 16-2798
www.kobra-projekt.de
|