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|  Das Neue Rathaus im Zentrum Leipzigs
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Tradition und Fortschritt
"Leipzig kommt!" - Dieses Motto unterstreicht den Aufbruch der traditionsreichen sächsischen Stadt in die Zukunft. Die wichtige Rolle, die Leipzig in der Vergangenheit gespielt hat, will die Stadt wieder einnehmen, und dafür wird in der Gegenwart einiges getan. Dabei wird auf die Verknüpfung von historisch Gewachsenem und Zukunftsweisendem großen Wert gelegt.
Kurze Wege
Augenfällig wird dies ganz schnell: Wer mit dem Zug anreist, den heißt Leipzig auf einem der schönsten und modernsten Bahnhöfe Europas willkommen. Von dort sind es nur ein paar Schritte in die größtenteils restaurierte historische Innenstadt mit dem Alten und dem - immerhin auch schon hundert Jahre alten - Neuen Rathaus im Zentrum. Innerhalb des Innenstadtringes sind Geschäfte, Ämter, Kultur- und Universitäts-Einrichtungen bequem zu Fuß zu erreichen. Die Halbmillionenstadt bietet alle Annehmlichkeiten einer Großstadt, und das, ohne unübersichtlich zu sein.
Messe für Menschen - Literatur zum Lesen
Die Universität wurde vor fast 600 Jahren gegründet; damit ist Leipzig eine der ältesten Universitätsstädte Deutschlands. Mit 30.000 Studierenden und einem breit gefächerten Studienangebot ist die Universität heute ganz auf der Höhe der Zeit. Wirtschaft und Handel sind an der Leipziger Hochschule schon früh in den Kanon wissenschaftlicher Disziplinen aufgenommen worden - da Leipzig eine alte Messestadt ist, mag das nahe liegen.
Seit über 800 Jahren ist Leipzig ein bedeutender Messestandort, der Menschen aus ganz Europa anzieht. Das architektonisch richtungsweisende Gelände der "Neuen Messe" bietet für Aussteller und Besucher eine hervorragende Infrastruktur. Neben den verschiedenen Industriemessen hat insbesondere die Leipziger Buchmesse ein internationales Renommee. Auch hier wieder ein Brückenschlag zur Tradition: Presse und Buch haben in der Stadt ihren angestammten Platz. Hier sind wichtige Verlage beheimatet, und hier erschien im Jahr 1650 die weltweit erste Tageszeitung.
Mit Mut gegen Mächtige
Die Sachsen gelten eigentlich als gesellige und gemütliche Menschen, sie stehen aber auch in dem Ruf, aufmüpfig und mutig zu sein. Ein Beispiel dafür aus der jüngsten Geschichte: In Leipzigs Nikolaikirche begann im Herbst 1989 mit den Montagsgebeten und den Montagsdemonstrationen die friedliche Revolution in der DDR. Ohne die couragierten Leipziger wäre die Mauer wahrscheinlich erst später gefallen. Auch eine andere Art der Auflehnung gegen die Obrigkeit ist traditionell in Leipzig zu Hause: Die Leipziger machen sich nur zu gerne über die Mächtigen lustig. Schon zu DDR-Zeiten gab es hier eine lebendige, kritische Kabarettszene.
Orgeln und Reformen
Besonders stolz sind die Leipziger auf ihre Thomaskirche. Hier predigte Anfang des 16. Jahrhunderts der Reformator Martin Luther. Mindestens genauso berühmt wurde die Thomaskirche 200 Jahre später durch ihren Kantor Johann Sebastian Bach.
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|  BWL-Student Jon Fridger Thorisson aus Island über die Vorteile Leipzigs
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| Weitere Informationen
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